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Pharmakoepidemiologische Forschungsdatenbank (GePaRD)

Logo GePaRD

Das FDZ GePaRD (German Pharmacoepidemiological Research Database) ist eine pharmakoepidemiologische Forschungsdatenbank basierend auf Daten gesetzlicher Krankenversicherungen in Deutschland, welche seit 2004 am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS aufgebaut und kontinuierlich gepflegt wird. Mit GePaRD können u. a. Forschungsfragen zum Gebrauch und zur Sicherheit von Arzneimitteln und Impfstoffen in der Routineversorgung untersucht werden.

Über das Datenzentrum

Das BIPS ist nicht Eigentümer der Daten und darf daher nicht entscheiden, für welche konkreten Projekte die Daten verwendet werden können. Die Genehmigung von Projekten basiert auf der Bewilligung des Vorhabens durch die Krankenversicherungen und die jeweils zuständigen Behörden. Entscheidend für die Nutzung der Daten gemäß § 75 SGB X ist, dass das öffentliche Interesse das schutzwürdige Interesse der betroffenen Personen erheblich überwiegt. Der Prozess der Genehmigung durch die Krankenversicherungen und die zuständigen Behörden dauert in der Regel mind. drei Monate.

Datenangebot (Stand 1.7.2020)

GePaRD enthält Abrechnungsdaten von vier gesetzlichen Krankenversicherungen und umfasst Informationen von derzeit ungefähr 25 Millionen Personen, die seit 2004 oder später bei einer der teilnehmenden Krankenversicherungen versichert waren. Neben demographischen Angaben enthält GePaRD Informationen zu erstattungsfähigen Arzneimittelverordnungen sowie zu ambulanten und stationären Leistungen und Diagnosen. Pro Datenjahr stehen Informationen zu ungefähr 20% der Allgemeinbevölkerung zur Verfügung und es sind alle geographischen Regionen Deutschlands vertreten. Der gesamte Prozess von der Datenlieferung über die Datenaufbereitung bis zur Verfügbarkeit der Daten für Auswertungen dauert meist 24 Monate, d. h. beispielsweise, dass Daten aus dem Jahr 2018 frühestens Ende 2020 verwendet werden können.

Kontakt

gepard(at)leibniz-bips.de