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Ukraine Support Tracker

Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel)

Der Ukraine Support Tracker ist eine Datenbank für militärische, finanzielle und humanitäre Unterstützung der Ukraine.

  • Disziplin: Wirtschaft
  • Forschungsmethode: Quantitativ
  • Forschungsdesign: Primärerhebung, Weitere Daten (z. B. Einzelinterview, Web Scraping, Laborwerte etc.)
  • Erhebungsstatus: Laufende Erhebung, Ergebnisse veröffentlicht, Daten zugänglich

Ziele der Studie

Das Hauptziel der Datenbank besteht darin, den Umfang der Hilfe für die Ukraine zu quantifizieren und die Unterstützungsmaßnahmen zwischen den Geberländern vergleichbar zu machen. Quantifiziert werden die Unterstützungsströme westlicher Regierungen an die Ukraine in Millionen von Euro, wobei sowohl finanzielle als auch Sachleistungen berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck wurde eine umfassende Datenbank eingerichtet, die Informationen aus offiziellen Regierungsquellen, bestehenden Listen der Ukraine-Hilfe und Medienberichten zusammenführt. Wann immer möglich, wird auch der Umfang der zugesagten Hilfe mit den tatsächlich ausgezahlten Mitteln verglichen.
Seit dem Update am 18. Mai 2022 sind 37 Länder berücksichtigt, spezifisch die EU-Staaten, die weiteren Mitglieder der G7, Hilfszusagen der EU-Kommission und der Europäischen Investitionsbank sowie Australien, Südkorea, Türkei, Norwegen, Neuseeland und die Schweiz.

Studiendesign/Umsetzung

Erfasst sind Zusagen, die diese Regierungen oder Institutionen der ukrainischen Regierung gemacht haben; private Spenden oder solche internationaler Organisationen wie des IWF sind in der Hauptdatenbank nicht enthalten. Ebenso nicht mitgezählt sind Hilfen an Nachbarländer der Ukraine wie Moldawien oder andere Länder – etwa für die Aufnahme von Geflüchteten.

Datenquellen sind Bekanntgaben offizieller Regierungsstellen und Berichte internationaler Medien. In Sachmitteln geleistete Hilfe wie zum Beispiel Medizingüter, Lebensmittel oder militärisches Gerät werden anhand von Marktpreisen oder Angaben aus früheren Hilfskampagnen geschätzt. In Zweifelsfällen werden die höheren verfügbaren Werte angesetzt.