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Pressemitteilungen

Alle Pressemitteilungen aus KonsortSWD.

01
Okt
2021

Datenbasierte Forschung in Deutschland stärken – RatSWD Positionspapier zur neuen Legislaturperiode

Zur 20. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages fordert der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) in seinem Positionspapier „Datenbasierte Forschung in Deutschland stärken“ einen besseren Zugang zu (Forschungs-)Daten für Wissenschaft und Forschung. In sieben Handlungsfeldern definiert der RatSWD konkrete Empfehlungen. Bessere Forschungsdaten sind auch für die Politik unverzichtbar, denn nur so können auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse evidenzbasierte Entscheidungen getroffen werden.

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19
Mrz
2021

RatSWD freut sich auf vertiefte Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften

Auf seiner 59. Sitzung am 11./12.03.2021 hat der RatSWD im direkten Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern von Fachgesellschaften den Rahmen für eine vertiefte Zusammenarbeit abgesteckt. Mit einer stärkeren Einbindung der Fachcommunities bringt der RatSWD die Perspektiven der Datennutzenden gezielt in KonsortSWD ein.

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18
Feb
2021

RatSWD fordert Sicherung der Vertraulichkeit von Forschungsdaten

Eine Beschlagnahme von Forschungsdaten stellt für die empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung eine nicht hinnehmbare Bedrohung der grundgesetzlich garantierten Freiheit der Forschung dar und steht im Widerspruch zu zentralen forschungsethischen Grundsätzen. Der RatSWD fordert daher die Etablierung rechtlicher Grundlagen zur Sicherung der Vertraulichkeit von Forschungsdaten. Aktueller Anlass ist die Beschlagnahmung von Forschungsdaten eines Rechtspsychologen durch die bayerischen Ermittlungsbehörden im Jahr 2020.

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09
Feb
2021

Datenzugang für die Wissenschaft: Datenstrategie und Registerdaten zusammen denken

Der RatSWD begrüßt die starke Verankerung der Forschung in der Datenstrategie der Bundesregierung. Potenziale der wissenschaftlichen Nutzung von Daten für evidenzbasierte Politikberatung werden betont. Die Registermodernisierung ist ein wichtiger Teil der Strategie. Dennoch sucht man in dem einen Tag später vom Bundestag verabschiedeten Registermodernisierungsgesetz vergeblich nach Forschungsklauseln. Eine stärkere Berücksichtigung der Wissenschaft in der anstehenden Registermodernisierung eröffnet aber Chancen für wegweisende gesellschaftsrelevante Forschung. Der RatSWD fordert daher, die in der Datenstrategie vorgeschlagenen Forschungsklauseln bei künftigen Gesetzesinitiativen umzusetzen.

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21
Dez
2020

Politik und Datenkultur aktiv mitgestalten: RatSWD verabschiedet sein neues Arbeitsprogramm

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) wird in seiner 7. Berufungsperiode gezielt die Belange der empirischen Forschung in Politik und Gesetzgebung einbringen, neue Herausforderungen bei der Datenerhebung adressieren und sich für den Datenkulturwandel einsetzen. Es sollen Empfehlungen zu Forschungsethik, Forschungsdatenmanagement und der wissenschaftlichen Nutzung von unstrukturierten Daten und Registerdaten entstehen. Bei allen Aktivitäten wird der RatSWD die Forschungscommunity eng einbeziehen. Das neue Arbeitsprogramm 2020–2023 wurde auf der 58. Sitzung des RatSWD am 10.12.2020 verabschiedet.

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19
Okt
2020

55.270 Nutzende, 2.360 Artikel: Daten von Forschungsdatenzentren werden für gesellschaftsrelevante Forschung genutzt

55.270 Forschende haben 2019 Daten der vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) akkreditierten Forschungsdatenzentren (FDZ) genutzt und damit rund 2.360 wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht. Die Nutzungszahlen unterstreichen die Bedeutung eines transparenten Zugangs zu Forschungsdaten. Auch künftig wird das Netzwerk aus inzwischen 38 FDZ den niedrigeschwelligen Zugang zu Forschungsdaten sichern. Seit 1.10. gestalten sie den Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) mit. Die FDZ sind Teil des Konsortiums für die Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften (KonsortSWD) und bringen sich aktiv in die Entwicklung nutzungsorientierter Services ein.

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22
Jul
2020

Startschuss zur 7. Berufungsperiode: RatSWD wählt neue Vorsitzende

Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) ist für seine 7. Berufungsperiode (2020–2023) durch den Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Ulrich Schüller, berufen worden. Auf der konstituierenden Sitzung am 16./17.07.2020 wählten die Mitglieder des RatSWD Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans (DZHW und Universität Hannover) als Vorsitzende und Prof. Dr. Kerstin Schneider (Universität Wuppertal) als ihre Stellvertreterin.
Die 7. Berufungsperiode prägt unter anderem die Aufbauphase der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), die der RatSWD mit seiner Expertise eng begleitet. Dazu tauschte sich das Gremium mit dem Direktor der NFDI, Prof. Dr. York Sure-Vetter, aus.

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15
Jul
2020

Aktueller Datenschutz-Wegweiser für die empirische Forschung veröffentlicht

Der Rat für Sozial und Wirtschaftswissenschaften (RatSWD) hat seine Handreichung Datenschutz grundlegend überarbeitet und an den neuen europäischen Rechtsrahmen angepasst. Die Handreichung bietet eine knappe Übersicht der datenschutzrechtlichen Grundlagen und ihre Implikationen für die sozial-, verhaltens- und wirtwissenschaftliche Forschungspraxis. Mit der Veröffentlichung verfolgt der RatSWD das Ziel, Datenschutzkompetenzen bei der Planung von Forschungsprojekten und beim Umgang mit sensiblen, personenbezogenen Daten zu stärken. Die Handreichung Datenschutz ist offen zugänglich über die Webseite des RatSWD.

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29
Jun
2020

Sterblichkeit in Deutschland muss besser und schneller erfasst werden – Lehren aus COVID-19-Pandemie

Die COVID-19-Pandemie hat erhebliche Mängel bei der Erfassung und Dokumentation des Sterblichkeitsgeschehens in Deutschland offenbart. Ein aktuelles RatSWD Working Paper fokussiert auf zentrale Defizite: lange Informationsflüsse, fehlende zentrale Erfassung aussagekräftiger Mortalitätsdaten und fehlender Zugang zu solchen Daten für Forschung und Öffentlichkeit. Der RatSWD empfiehlt den Aufbau und die Weiterentwicklung eines bundesweiten Mortalitätsregisters bereits seit Jahren. Er begrüßt daher den aktuellen Diskussionsbeitrag besonders vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie.

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26
Jun
2020

KonsortSWD wird Teil neuer Nationaler Forschungsdateninfrastruktur

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat heute beschlossen, das Konsortium für die Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften (KonsortSWD) als eines von neun Gründungskonsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zu fördern.

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03
Jun
2020

Weiteres Datenangebot für die (raumbezogene) Migrations-, Gesundheits- und Finanzmarktforschung

Auf seiner 55. Sitzung hat der RatSWD 4 neue Forschungsdatenzentren (FDZ) akkreditiert: Das DeZIM.fdz bietet ein umfangreiches Datenangebot zu Migration und Integration, der IÖR-Monitor hat kleinräumige Geodaten im Angebot. Die Datenbank GePaRD ermöglicht die Analyse von Krankenkassen-Abrechnungsdaten und das SAFE-FDZ eine interdisziplinäre, historische Erforschung der Finanzmärkte. Darüber hinaus hat der RatSWD auf seiner 55. Sitzung Signale zum optimierten Zugang zur Polizeilichen Kriminalstatistik, zu Justizstatistiken und weiteren kriminalistischen Forschungsdaten begrüßt. Er wird die Umsetzung aktiv unterstützen und die Bedarfe der unterschiedlichen Fachgemeinschaften vermitteln.

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04
Apr
2020

Soziale Auswirkungen der Corona-Pandemie – Mitmachen bei der Forschung

Aktuell entstehen etliche Initiativen, die die Auswirkungen der Corona-Pandemie und ihrer Bekämpfung auf die Gesellschaft empirisch erfassen. Die Spannbreite ist groß und reicht von Momentaufnahmen in Befragungen mit selbstselektierten Stichproben, repräsentativ angelegten Surveys, Corona-Tagebüchern bis hin zur Aufnahme in Langzeitstudien. Auf seiner Webseite sammelt der RatSWD Informationen zu den einzelnen Initiativen. Damit entsteht eine erste Übersicht, mit der der RatSWD die breite Teilnahme an den offenen Befragungen fördern möchte. Hinweise auf weitere Surveys, deren Inhalte oder auch erste Ergebnisse sind sehr willkommen.

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