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06
Feb.
2026

Im Interview – Prof. Dr. Kerstin Schneider, Vorsitzende des RatSWD, begrüßt das geplante Forschungsdatengesetz

Aus dem Wiarda-Blog vom 5. Februar 2026

„Entscheidend ist, dass das Gesetz überhaupt kommt. Daten, die bislang getrennt waren – etwa in der amtlichen Statistik –, sollen miteinander verbunden werden können. Genau diese fehlende Verknüpfbarkeit hat die deutsche Forschungslandschaft bislang stark von anderen europäischen Ländern unterschieden. Sozial-, Bildungs-, Arbeitsmarkt- oder potenziell auch die Gesundheitsdaten – wenn diese Bereiche zusammengeführt und untereinander nutzbar werden, wäre das wirklich ein Durchbruch.“

Das Forschungsdatengesetz sowie das Deutsche Zentrum für Mikrodaten (DZM) wären  Meilensteine für die Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland, so Prof. Dr. Kerstin Schneider. Sie sieht im Referentenentwurf jedoch noch Lücken, beispielweise beim Zugang zu Gesundheitsdaten und fordert im Interview mit Jan‑Martin Wiarda Nachbesserungen bei den Löschfristen sowie einen diskriminierungsfreien Datenzugang für Forschende.

Das gesamte Interview finden Sie hier.